++ Großbritannien ++

Klassische Science-Fiction-Filme der 50er und 60er aus Großbritannien.

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Satellite in the Sky DVD

Satellite in the Sky

Großbritannien, 1956

"Satellite in the Sky" aus Großbritannien ist ein seltsamer Fall: Obschon der Film eine ganze Heerschar an Schaupielern auffährt (darunter Lois Maxwell, die spätere Miss Moneypenny der Bond-Reihe), er viele ansehnliche - für seine Zeit - Trickaufnahmen bietet und in Cinemascope gedreht wurde, ist er heutzutage fast vergessen. Selbst Heynes "Lexikon des Science Ficton Films" ("2000 Filme von 1902 bis heute") ist er noch nicht mal einen Eintrag wert.

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The Strange World of Planet X DVD

Strange World of Planet X, The

Großbritannien, 1958

Die britische Produktion "The Strange World of Planet X" (US-Titel "Cosmic Monsters" bzw. "The Cosmic Monster") ist eine Art Partner-Film zu "The Trollenberg Terror": Beide stammen aus dem gleichen Jahr, beide entstanden aus einer Fernseh-Mini-Serie, Forrest Tucker ist der in beiden der Hauptdarsteller und beide wurden in den USA zusammen als Double Feature gezeigt.

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The Night Caller from Outer Space DVD

Night Caller, The

Großbritannien, 1965

Dieser britische Schwarzweiss-Film enthält zumindest eine interessante und für seine Zeit originelle Idee, nämlich die des Transporters, und das ein Jahr, bevor Star Trek mit seiner Version dieser Technologie auf die Bildschirme kam. Der titelgebende Außerirdische kommt nämlich ausnahmsweise nicht mit einem Raumschiff angeflogen, sondern seine Rasse schickt eine Art Sonde, mit deren Hilfe er sich auf die Erde teleportieren kann.

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Devil Girl from Mars DVD

Devil Girl from Mars

Großbritannien, 1954

Eine kriegerische außerirdische Amazone landet als eine Art Gegen-Klaatu im schottischen Hochland, um dort Männer für den Mars einzusammeln. Die Bewohner eines einsamen Hotels, ein Reporter, ein Professor sowie ein entflohener Sträfling stellen sich ihr dabei entgegen. Und diese Zusammenfassung klingt wesentlich aufregender, als dieser britischer 50er-Jahre-Streifen tatsächlich ist.

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The Crawling Eye DVD

Teufelswolke von Monteville, Die

Großbritannien, 1958

Telepathie, radioaktive Wolken, kopflose Leichen, ferngesteuerte Zombies, außerirdische tentakelbewehrte Riesenaugen, Molotowcocktails und Brandbomben: Man kann nicht behaupten, dass "Die Teufelswolke von Monteville" nicht in die Vollen ginge. A propos "Monteville": In der englischen Original-Fassung kommt dieser Ausdruck nicht vor, es handelt sich wohl um eine Erfindung der deutschen Übersetzer. Der britische Titel ist "The Trollenberg Terror" (US-Titel: "The Crawling Eye"), und "Trollenberg" ist dabei sowohl der Name des Berges, an dem der Film spielt, als auch der nahegelegenen Ortschaft.

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Spaceflight IC-1: An Adventure in Space

Spaceflight IC-1

Großbritannien, 1965

Ein IMDb-Kommentator nennt den britischen Film "Spaceflight IC-1" ("IC-1" steht für "Interstellar Colony Nummer One") von 1965 "cheap, boring (talky) British sci-fi", und ich finde wenig Gründe, um zu widersprechen: Eine heutzutage nahezu vergessene, billige Studioproduktion mit einer wenig aufregenden Geschichte und nur marginal interessantem politischen Hintergrund.

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The Man Without a Body

Mann ohne Körper, Der

Großbritannien, 1957

"The Man Without A Body" (dt. "Der Mann ohne Körper") ist ein bizarrer - eher: absurder - britischer Schwarzweiß-Film. Es schaut so aus, als ob jemand eine coole Idee hatte, dachte, daraus müsse man einen Film machen, aber sich diese Idee nicht sinnvoll in einen Plot einfügen ließ.

Ähnlich wie bei "Der Kopf, der nicht sterben durfte" und vor allem "Donovans Hirn" geht es darum, dass der brillante Wissenschafter Dr. Merritt daran arbeitet, Körperteile, speziell Köpfe bzw. Hirne am Leben zu halten, auch ohne dass sie an einem Körper hängen, ja sogar ganze Köpfe zu transplantieren.

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Journey to the Far Side of the Sun DVD

Unfall im Weltraum

Großbritannien, 1969

"Unfall im Weltraum" ist eines der wenigen Beispiele dafür, dass eine Titeländerung im Ausland angemessen, vielleicht sogar eine Verbesserung ist. Der amerikanische Titel "Journey to the Far Side of the Sun" ist nämlich einerseits deskriptiver (er vermittelt gleichzeitig das Genre wie den groben Grundzug der Geschichte des Films), andererseits verrät er nicht wie der britische Original-Titel "Doppelgänger" vorab die Pointe.

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Moon Zero Two

Banditen auf dem Mond

Großbritannien, 1969

Die Verwandtschaft von Western und Science Fiction habe ich an anderer Stelle bereits erwähnt. "Moon Zero Two" (dt. "Banditen auf dem Mond") von "Hammer Films" expliziert diese: Er wurde als "der erste Weltraum-Western" beworben. In der Tat, einige typische Western-Elemente werden hier eingeflochten: Pistolen, Saloon und die obligatorische Schlägerei darin, Bergbau-Claims etc. Aber deutlich augenzwinkernd, was ihn zu einem sympathischen, locker-ironischen kleinen Film macht.

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Die erste Fahrt zum Mond DVD

Erste Fahrt zum Mond, Die

Großbritannien, 1964

Die englische Schreibweise des Filmtitels wirkt auf den ersten Blick wie ein Tippfehler: "First Men in the Moon". Stimmt aber so, denn es geht nicht nur um "die erste Fahrt zum Mond" (der deutsche Titel), sondern auch um eine Reise in dessen Inneres. Inhaltlich, aber auch filmstilistisch steht die Produktion weniger in der Tradition klassischer Science-Fiction-Filme, als in einer Reihe mit Werken wie "Reise zum Mittelpunkt der Erde" und "Die Zeitmaschine".

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