++ Italien ++

Italienische Science-Fiction-Filme der 60er Jahre, vor allem die von Regisseur Antonio Margheriti (Pseudonym: Anthony M. Dawson) zeichnen sich trotz ihrer meist "günstigen" Machort durch besonders pittoresk-knallige, phantasievolle Optik aus. Hier lassen sich einige interessante Entdeckungen machen.

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The Human Duplicators

FBI jagt Phantom

Italien, USA, 1965

In "FBI jagt Phantom" (englisch "The Human Duplicators") von Regisseur Hugo Grimaldi (siehe auch "The Phantom Planet") spielt George "Jerry Cotton" Nader den Agenten Glenn Martin, der es mit einer außerirdischen Macht zu tun bekommt. Diese ersetzt führende menschliche Wissenschaftler durch Androiden-Doppelgänger, um schrittweise die Erde zu übernehmen. Federführender Handlanger der aggressiven nicht-irdischen Über-Intelligentia ist der passend benamste "Dr. Kolos", gespielt vom Prä-"Beißer" Richard Kiel.

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The Day the Sky Exploded DVD

Tod kommt aus dem Weltraum, Der

Frankreich, Italien, 1958

Eigentlich ist dieser italienisch-französische Katastrophenfilm mit Weltraumeinschlag eine nicht uninteressante Produktion, vor allem wegen Mario Bavas atmosphärischer Kameraarbeit. Die schlechte Bild- und Ton-Qualität der "Alpha Video"-DVD-Version sowie die schlechte englische Synchronisation vermiest leider den Spaß an "The Day the Sky Exploded" (dt. "Der Tod kommt aus dem Weltraum") etwas.

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Perry Rhodan - SOS aus dem Weltall

Perry Rhodan - SOS aus dem Weltall

Deutschland, Italien, Spanien, 1967

Vorab: Ich habe keine Ahnung von den Perry-Rhodan-Romanen. Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, jemals eines der inzwischen weit über 2000 Hefte gelesen zu haben. Dementsprechend kann ich nicht kommentieren, ob Perry Rhodans bis dato einzige Leinwand-Mission "Perry Rhodan - SOS aus dem Weltall" der Vorlage gerecht wird. Ich hoffe mal, dass nicht, denn der Film ist ein rechter Schmarrn. Was aus diesem Munde nicht per se Kritik darstellt...

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Battle of the Worlds DVD

Pianeta degli uomini spenti, Il

Italien, 1961

"Battle of the Worlds" (ital. "Il Pianeta degli uomini spenti") ist ein weiterer Italo-Bunsenbrenner-Film von "Gamma I"-Meister Antonio Margheriti und visuell sein beeindruckenster - was man sogar anhand der im Billig-DVD-Umlauf befindlichen Version erkennen kann, die anscheinend aus einer 16mm-Kopie erstellt wurde und leider schlechtes Bild und üblen Ton hat. Schade, wirklich schade.

Trotzdem: fast ein vergessener Klassiker.

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The Green Slime

Monster aus dem All

Italien, Japan, USA, 1968

"Der grüne Schleim", wenn das nicht mal ein großartiger Filmtitel ist. Das dürften die deutschen Übersetzer von "The Green Slime" leider nicht so gesehen haben, als sie daraus "Monster aus dem All" machten. Hallo generisches Nichtssagen! Auf wiedersehn einprägsamer Hingucker! Also wirklich. Gegen "Monster aus dem All" gewinnt "grüner Schleim" jedenfalls ohne ins Schwitzen zu kommen und Satzverlust. Die Vorfreude steigert sich weiter, wenn man weiss, dass es sich obendrein um eine Art 1968er-Nachfolge-Film der "Gamma-Uno-Tetralogie" von Antonio Margheriti handelt.

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Star Pilot DVD

Raumkreuzer Hydra - Duell im All

Italien, 1966

Auf der gleichen US-DVD wie "Battle Beyond the Sun" (a.k.a. "Nebo zovyot") befindet sich als zweites "Feature" "2+5: Missione Hydra" (dt. "Raumkreuzer Hydra - Duell im All") unter dem Titel "Star Pilot", ein Film, den ich bis dato wegen der wenig attraktiven Kurzbeschreibung auf der DVD-Hülle vernachlässigt hatte. Leider - denn dabei handelt es sich um eine herrliche italienische Space Opera ganz nach Manier altertümlicher SciFi-Serials vom Regisseur Pietro Francisci, der bis dato italienische Sandalen-"Epen" à la "Herkules, Samson & Odysseus" verantwortet hatte.

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Assignment: Outer Space DVD

Space Men

Italien, 1960

"Assignment: Outer Space" (it. Originaltitel "Spacemen" oder "Space Men") war Antonio Margheritis ("Gamma Uno Tetralogie") erste Regiearbeit. Damit ist ihm gleich ein interessantes Kleinod zwischen Space Opera und philosophischem Kammerspiel gelungen. Aufhänger der Geschichte ist, dass der Reporter Ray Peterson ins All geschickt wird, um Strahlungsschwankungen zu untersuchen. Dabei gerät er in eine riskante Rettungsaktion, als das führerlose Raumschiff "Alpha 2", das nur noch von seinem "Elektronenhirn" gesteuert wird, droht, mit seinem neuartigen Strahlungsschutzschild die gesamte Erde zu zerstören.

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Wild, Wild, Planet

Raumschiff Alpha

Italien, 1965

Ich weiß nicht mehr welche, aber eine der DVDs mit trashiger SciFi, die ich vor einiger Zeit erwarb und ansah, war als Pseudo-Drive-In-Kinoprogramm aufgemacht. D.h. vor dem eigentlichen "Feature" gab es 60er-Jahre-Werbespots und Trailer für verschiedene thematisch ähnlich gelagerte Filme. Darunter ein großartiger, großartiger Trailer für ein Werk namens "Wild, wild planet" (dt. "Raumschiff Alpha"): Wenn der Film einigermaßen das einhalten würde, was der Trailer versprach, handelte es sich bei "Wild, Wild Planet" um nicht mehr und nicht weniger als den großartigsten, spaßigsten, abgedrehtesten, in einem Wort coolsten Science-Fiction-Film der 60er Jahre.

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I diafanoidi vengono da Marte

Tödliche Nebel

Italien, 1966

Erstaunlicherweise ist "The War of the Planets" (dt. "Tödliche Nebel"), der zweite Teil der Gamma-Uno-Serie, bei allem auch hier vorhandenem plottechnischem Quatsch und technologisch wirrem Gebabbel ein zutiefst humanistischer Film, auch wenn er im Großen und Ganzen konventioneller als "Wild, Wild Planet" daherkommt und mehr in die Richtung traditioneller Space Operas tendiert, ergänzt durch leichte Horrorelemente. Dazu kommt diesesmal ein eher klassisch orchestraler, aber enorm effektiver, geradezu nobler Soundtrack.

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Il pianeta errant

Orion 3000 - Raumfahrt des Grauens

Italien, 1966

"War Between the Planets" (dt. "Orion 3000 - Raumfahrt des Grauens") ist im Prinzip eine Art "Armageddon"-Vorläufer: Ein "wilder" (d.h. ohne Umlaufbahn) Planet rast auf die Erde zu und löst durch seine Gravitationskräfte Naturkatastrophen aus. Gamma-I-Kommandeur Rod Jackson wird mit einem Raumschiff losgeschickt, diese Gefahr abzuwenden. Dabei stellt sich heraus, dass es sich bei dem vermeintlich planetaren Irrläufer um eine riesige Lebensform handelt, die von Jackson und Co. kurzerhand abgeschlachtet und damit "entschärft" wird.

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