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++ Dämonen aus dem All ++

"The Snow Devils" (dt. "Dämonen aus dem All"), der vierte und letzte Teil der Gamma-I-Reihe, ist schließlich nur noch albern, aber dabei schrecklich langatmig. Außerirdische versuchen, mit Hilfe von Energiestrahlen die polaren Eisfelder der Erde zu schmelzen, um eine weltweite Überflutung zu provozieren, damit anschließend der Planet bei erneuter starker Abkühlung komplett von Eis bedeckt sei. Denn es handelt sich bei ihnen um grüngesichtige, zottelige Quasi-Yetis, die Unter-Null-Temperaturen zum Überleben brauchen, deren Heimatwelt aber durch kosmischen Drift vom Untergang bedroht ist.

Dementsprechend bauen sie ihr Relais im ewigen Schnee des Himalajas auf, wo sie von Cmdr. Jackson entdeckt und vorläufig neutralisiert werden. Warum ausgerechnet der Kommandeur einer Raumstation mit dieser Aufgabe betraut wird, ist - handlungsintern - nicht ganz klar. Handlungsextern schon eher: Zum einen wäre sonst der nominelle Held der Geschichte mehr als einen halben Film - soviel spielt nämlich dieses Mal auf der Erde - arbeitslos, zum anderen wird eben dieser Jackson schließlich losgeschickt, um die eigentliche Basis der Schneeteufel auf dem Jupitermond Kallisto zu zerstören.

Bis es soweit ist, müssen die Protagonisten aber erst minutenlang durch firnigen Alpenschnee (auch wenn's in Asien sein soll) stapfen , um danach ebenso quälend lange Minuten zwischen Erde und Raumstation bzw. Gamma I und Jupiter zu fliegen, wobei anscheinend jede einzelne Befehls- und Navigationssequenz gezeigt werden musste, weil ansonsten die Mindestlänge für einen Spielfilm nicht erreicht wurde. Dies zusammen mit der mehr als infantilen, ja perfiden Darstellung des augenrollenden, grimassierenden, herumhüpfenden Sherpa-Anführers, zusammen mit den billigen Yeti-Masken und der ebenfalls wenig einfallsreichen Geschichte sorgt dafür, dass "The Snow Devils" der schwächste Eintrag einer unebenen Tetralogie bleibt.

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