++ Invisible Invaders ++
Filmisch und schauspielerisch (das kann man fast bereits daran ablesen, dass John Agar eine der Hauptrollen spielt...) hat dieser Schwarzweiß-Film von 1959 nicht allzu viel zu bieten; er ist in dem für so viele kleinere SciFi-Filme der Epoche charakteristischen wenig bewegten, pseudodokumentarischen (inklusive Off-Erzähler) Schwarzweiss-Stil gedreht. Interessant an "Invisible Invaders" ist allenfalls das ausgefallene Mischmasch an Ideen und Konzepten, dass hier angerührt wird.
Zum einen spielt der Film (mal wieder) mit der Atom-Angst der 50er, die aber nur den Absprungpunkt für eine "Body Snatchers"-/Zombie- und "Alien Invasion"-Geschichte ergibt. Aufgeschreckt durch menschliche Atom-Versuche, beschließt nämlich eine Rasse mächtiger Außerirdischer, die schon vor langer Zeit eine Basis auf dem Mond etabliert hat, auch die Erde zu kolonisieren. Der Clou dabei (den der Titel verrät): Die Außerirdischen und auch ihre Raumschiffe sind unsichtbar.
Dies hat natürlich filmtechnisch den Vorteil, dass man sich keine Gedanken über Masken, Kostüme und UFO-Modelle machen muss. Aber den Nachteil, dass "Unsichtbarkeits-Tricks" ebenfalls nicht allzu einfach zu filmen sind. Also sind die Invasoren doch nicht allzu unsichtbar: Sie übernehmen nämlich die Körper verstorbener ("Plan 9 aus dem Weltall" lässt grüßen), die solchermaßen besessen unbeholfen-langsam in schwarzen Anzügen durch die Gegend rund um die in unzähligen Science-Fiction-Filmen als Kulissen dienenden Bronson Höhlen.
Dort haben sich nämlich die Helden der Geschichte (zwei Wissenschaftler, ein älterer, ein junger, ein Militär sowie die unvermeidliche Quotenfrau - damit die Minimal-Anforderungen in Sachen Liebesdreieck erfüllt sind) in einem unterirdischen Militär-Bunker verschanzt und suchen nach einer Waffe gegen die scheinbar unbesiegbaren Außerirdischen, die währenddessen auf der ganzen Welt Verwüstungen anstellen, die mit reichlich Archiv-Material bebildert werden - bis die Forscher herausfinden, dass sich die Aliens mit Hilfe bestimmter Klangwellen nicht nur sichtbar machen, sondern sogar zerstören lassen, eine Idee, derer sich später dann so ähnlich Tim Burton in "Mars Attacks" bediente.


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