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++ It! The Terror from Beyond Space ++

Neben Mario Bavas "Planet der Vampire" wird vor allem "It! The Terror from Beyond Space" von 1958 als einer der Vorläufer von "Alien" angesehen. In der Tat gibt es Ähnlichkeiten, und wenn man "Planet der Vampire" und "It!" verschmelzen würde, hätte man große Teile der Grundgeschichte von "Alien" beisammen.

Doch es gibt nun mal zwei Handvoll archetypischer Mythen, die große Teile sämtlicher Geschichten abdecken, die überhaupt erzählt werden; solche Ähnlichkeiten sollte also man nicht überbewerten. Ein solches Urthema ist die Angst vor dem Unbekannten oder Fremden, dem Wilden, Unzivilisierten, auch im Menschen selbst. Das Beispiel par excellence dafür ist das "Id"-Monster in "Forbidden Planet"/"Alarm im Weltall".

Wie in "Alien" lauert in "It! The Terror from Beyond Space" ein nahezu unzerstörbares, unbesiegbares bösartig-unverständliches Alien an Bord eines Raumschiffes und beginnt, die Besatzung zu dezimieren. Unter großen Opfern nimmt diese den scheinbar aussichtslosen Kampf gegen das außerirdische Monster auf.

Interessanter als die Plot-Ähnlichkeiten sind aber die Unterschiede zu dem 20 Jahre später entstandenen "Alien", die durchaus typisch sind und ein weiteres Mal klar machen, warum letzterer als Meilenstein des SF-Genres gilt. Dessen revolutionäres Monster-Design wird hier natürlich nicht erreicht: Der "It"-Außerirdische hat eher frappierende Ähnlichkeit mit Jack Arnolds "Schrecken vom Amazonas", der "Creature from the Black Lagoon".

Das Raumschiff von "It! The Terror From Beyond Space" ist zwar ähnlich wie die Nostromo in "Alien" erstaunlich unfuturistisch gestaltet und kommt ohne jede Hochglanz-Anmutung aus. Allerdings besteht seine Besatzung aus Forschern im Regierungsauftrag - im Gegensatz zu den unglamorösen Arbeitern, die in "Alien" im Mittelpunkt steht. Und - last, but not least - wohingegen in "It!" die weiblichen Besatzungsmitglieder entweder in der Schiffsmesse die Männer bedienen oder die Verletzten versorgen, während die Männer die Waffen klar machen, kickt in "Alien" eine taffe Lady Monsterhintern.

Als zeittypisches Scifi-Dokument macht "It! The Terror From Beyond Space" dennoch Spaß, trotz einer teilweise problematischen Struktur (etwa der plumpen Exposition über einen Ich-Erzähler-Stimme aus dem Off oder Presse-Konferenz-Bilder).

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