++ Orion 3000 - Raumfahrt des Grauens ++
"War Between the Planets" (dt. "Orion 3000 - Raumfahrt des Grauens"), der dritte Teil der Gamma-Uno-Tetralogie, ist im Prinzip eine Art "Armageddon"-Vorläufer: Ein "wilder" (d.h. ohne Umlaufbahn) Planet rast auf die Erde zu und löst durch seine Gravitationskräfte Naturkatastrophen aus. Gamma-I-Kommandeur Rod Jackson wird mit einem Raumschiff losgeschickt, diese Gefahr abzuwenden. Dabei stellt sich heraus, dass es sich bei dem vermeintlich planetaren Irrläufer um eine riesige Lebensform handelt, die von Jackson und Co. kurzerhand abgeschlachtet und damit "entschärft" wird.
Zugute halten kann man "War Between The Planets" trotz der noch konventionelleren Geschichte einen etwas "realistischeren" (im Sinne von leicht dreckigeren) Look (zumindest im ersten Teil) und eine halbwegs überzeugende Darstellung der Panik und Hilflosigkeit des Oberkommandos und seiner Befehlsempfänger angesichts einer weltbedrohenden Situation.
Mehr als fragwürdig ist aber das völlige Fehlen jeglicher ethischer Reflektion angesichts der Entdeckung, dass man es mit einem Lebewesen und nicht unbelebter Materie zu tun hat. Gesprengt wird so oder so, keine Spur des Versuchs einer Kommunikation oder wenigstens von Zweifeln. Es war anscheinend noch ein weiter, wenn auch zeitlich eher kurzer, Weg hin zum "Entdecken und Erforschen"-Ethos Star Treks.


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