++ Mars ++

Science-Fiction-Filme, die auf dem Mars spielen oder in denen die Außerirdischen vom Mars kommen.

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Santa Claus Conquers the Martians DVD

Santa Claus Conquers the Martians

USA, 1964

"Santa Claus Conquers the Martians" hat auf zwei Arten Anspruch auf - ähem - Ruhm. Zum einen handelt es sich um das Film-Debüt des 80er-Jahre-Starlets Pia Zadora - an die man sich zugegebenermaßen heute kaum noch erinnert. Zum anderen gilt er als einer der schlechtesten (SciFi-)Filme alle Zeiten: Er ist sowohl dem einflussreichen Buch "The Fifty Worst Films of All Time" als auch "The Official Razzie Movie Guide - Enjoying the Best of Hollywoods Worst" jeweils einen Eintrag wert; außerdem ist er in der deutschen Veröffentlichung "Invasion des Wahnsinns - Die schlechtesten Science-Fiction-Filme" vertreten.

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Invasion vom Mars DVD

Invasion vom Mars

USA, 1953

Von Anfang an merkt man, dass "Invaders from Mars" zu Beginn des Science-Fiction-Booms gedreht wurde: Er ist sorgfältiger gemacht als spätere Filme und man erkennt das Bemühen, nicht nur irgendeinen Science-Fiction-Film, sondern einfach einen guten Film zu drehen. Auch wenn einige Elemente der Geschichte später zu SciFi-Klischees wurde, hebt er sich durch seine sorgfältige visuelle Machart und einige Story-Details vom Durchschnitt ab.

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Begegnung im All DVD

Begegnung im All

Russland, 1963

"Begegnung im All" ist nach "Der Himmel ruft" der zweite Film von Mikhail Karjukow. Wie dieser wurde er von Roger Corman gefleddert, um daraus einen "amerikanischen" Film zu machen: "Queen of Blood". Die Bearbeitung hier reicht aber weiter als die Transformation von "Nebo zovyot" in "Battle Beyond the Sun": Der Film wurde nicht wie dort nur synchronisiert und mit einigen zusätzlichen Szenen versehen, sondern "Queen of Blood" übernimmt zwar die Geschichte von "Begegnung im All", hängt ein neues Ende dran und obendrein wurden alle Szenen, in denen man die Hauptdarsteller tatsächlich erkennen kann, mit amerikanischen Schauspielern nachgedreht.

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Devil Girl from Mars DVD

Devil Girl from Mars

Großbritannien, 1954

Eine kriegerische außerirdische Amazone landet als eine Art Gegen-Klaatu im schottischen Hochland, um dort Männer für den Mars einzusammeln. Die Bewohner eines einsamen Hotels, ein Reporter, ein Professor sowie ein entflohener Sträfling stellen sich ihr dabei entgegen. Und diese Zusammenfassung klingt wesentlich aufregender, als dieser britischer 50er-Jahre-Streifen tatsächlich ist.

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Red Planet Mars DVD

Red Planet Mars

USA, 1952

1952 war kein gutes Jahr in Sachen SF-Kino: Es wurde nur wenige SciFi-Filme produziert, darunter fast keine aus dem Kernbereich der Science Fiction. Einer der interessantesten Beiträge aus diesem Jahrgang ist "Red Planet Mars". Dieser ist vielerorts als religiös-antikommunistischer Propaganda-Streifen verschrieen - was wohl auch stimmt. Aber auch bzw. gerade ein solcher Film kann anregend wirken.

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Horrors of the Red Planet DVD

Wizard of Mars, The

USA, 1965

Anfangs habe ich mich über "The Wizard of Mars" (Video-Titel: "Horrors of the Red Planet") geärgert. Welch ein billiger, aber vor allem unglaublich statischer, und damit langatmiger Film über eine Bruchlandung auf dem roten Planeten. Wie sich im Laufe des Films herausstellt, könnte dies auf einer bewussten künstlerischen Entscheidung beruhen. Trotzdem: Gut mag ich "The Wizard of Mars" nicht nennen.

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Flight to Mars DVD

Flight to Mars

USA, 1951

Neben dem Mond war es vor allem der Planet Mars, der die Filmemacher des klassischen Science-Fiction-Zeitalters anzuziehen schien. Von Serials wie "Flash Gordon" abgesehen, gab es bereits 1951 einen "Flug zum Mars", "Flight to Mars". Aber wie mit dem Sputnik waren die Sowjets ein Stück früher dran: "Flight to Mars" ist nämlich eine lose Adaptation von Alexei Tolstois (nicht zu verwechseln mit Lew "Krieg und Frieden" Tolstoi) Roman "Aelita", der bereits 1924 in Russland verfilmt wurde.

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Mission Mars DVD

Endstation Mars

USA, 1968

"Mission Mars" (dt. "Endstation Mars") war schon im Jahr 1968 ein Anachronismus: Drehbuch und Produktionsdesign entsprechen eher einem Science-Fiction-B-Movie aus den 50er Jahren als einem Film, der im gleichen Jahr wie "2001 - A Space Odyssey" herauskam. Wenn man ihn aber beim Anschauen innerlich zehn Jahre zurück datiert, kann man ihn als Fan jener Ära mögen, natürlich nur "warts and all", wie's im Englischen so schön heißt.

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Conquest of Space DVD

Eroberung des Weltalls, Die

USA, 1955

"Conquest of Space" (dt. "Die Eroberung des Weltalls") stammt vom gleichen Team wie der gute und einflußreiche "War of the Worlds" (dt. "Kampf der Welten"), nämlich Produzent George Pal und Regisseur Byron Haskin, ist aber inhaltlich eine Art Gegenstück dazu. Während in "Kampf der Welten" der Weltraum als Bedrohung in Form böswilliger Außerirdische über die die Erde hereinbricht, wagt die Menschheit in "Conquest of Space" die ersten Schritte ins Weltall und muss dabei feststellen, dass sie nicht für's Überleben im All geschaffen ist.

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Robinson Crusoe on Mars DVD

Robinson Crusoe auf dem Mars

USA, 1964

Wenn die Leere und Weite der Meere keine mehr scheint, ist es nur logisch, die Geschichte des Schiffbrüchigen Robinson Crusoe in den Weltraum, die "letzte Grenze", zu verlegen. Genau das macht "Robinson Crusoe on Mars", und mit dem Titel ist der Film auch schon fast hinreichend beschrieben. Vielleicht war dies dem deutschen Verleih nicht spektakulär genug. Denn für den hiesigen Kinostart wurde daraus "Notlandung im Weltraum", erst im Fernsehen lief der Film unter der wortgetreuen Übersetzung des Titels, "Robinson Crusoe auf dem Mars".

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