++ Zeitreise ++

Reisen durch die Zeit, freiwillige wie unfreiwillige, gehören seit jeher zu den beliebtesten Themen im Science-Fiction-Kino. Nicht immer benötigt man dafür eine Zeitmaschine: Manchmal reicht auch ein Raumschiff, sogar ein besonders schneller Düsenjet oder fortschrittliche Kryonik.

++ ++
Cyborg 2087

Cyborg 2087

USA, 1966

Ein Maschinenmensch wird von einer Rebellengruppe aus der Zukunft in die Gegenwart zurück geschickt, um eine technische Entwicklung zu verhindern, die die Versklavung der Menschheit zur Folge haben wird. Ihm werden deshalb von den Zukunftsherrschern weitere Maschinenwesen nachgeschickt, die ihrerseits dies verhindern sollen. Nein, es geht nicht um "Terminator 2"; es geht um "Cyborg 2087", einen wenig bekannten Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1966 (die Hauptrolle spielt übrigens Michael "Klaatu" Rennie).

++ ++
The Yesterday Machine DVD

Yesterday Machine, The

USA, 1963

Die Geschichte von "The Yesterday Machine" klingt ein wenig wie eine, die auch Ed Wood hätte schreiben können: Zwei Highschool-Teenies geraten nach einer Autopanne in die Fänge der irren Nazi-Wissenschaftlers Dr. Ernst von Hauser, der in der amerikanischen Pampa an einer Zeitmaschine arbeitet, die Hitler zurückbringen soll. Zur Hand gehen ihm dabei seine beiden grobschlächtigen SA-Schergen Wolf (natürlich) und Gerhard. Den Plan vereiteln möchten ein lokaler Reporter sowie die lokale Polizei.

++ ++
La Jetée DVD

Jetée, La

Frankreich, 1962

"La Jetée" ("die Landungsbrücke", "der Pier") von Chris Marker ist ein etwas anderer Science-Fiction-Film: Ein experimenteller französischer Kurzfilm (knapp 27 Minuten lang), der fast ausschließlich aus Standbildern besteht, dementsprechend im Vorspann auch "photo-roman" genannt wird, und übrigens die Vorlage und Inspiration für Terry Gilliams "Twelve Monkeys" war.

++ ++
The Time Travelers

2071: Mutan-Bestien gegen Roboter

USA, 1964

Hach, schon als ich las, dass Ib Melchior als Autor und Regisseur für "The Time Travelers" von 1964 verantwortlich zeichnet, ging mir das Herz auf, erst recht natürlich, als ich den deutschen Titel "2071: Mutan-Bestien gegen Roboter" sah. Schließlich war Melchior als Drehbuch-Autor und/oder Regisseur an unvergesslichen Werken wie "The Angry Red Planet", "Journey to the Seventh Planet" und "Planet der Vampire" beteiligt.

++ ++
World Without End

Planet des Grauens

USA, 1956

"World Without End" (dt. "Planet des Grauens") als thematischer "Planet der Affen"-Vorläufer hatte ich anlässlich des ganz ähnlich gelagerten "Beyond the Time Barrier" bereits kurz erwähnt. Eigentlich hätte ich "Planet des Grauens", so der deutsche Titel, schon früher besprechen müssen, speziell vor "Queen of Outer Space", mit dem er sich nämlich nicht nur Regisseur Edward Bernds (der hier auch für's Drehbuch verantwortlich zeichnet), sondern auch Teile der Kulissen, sogar das Monster teilt - aber gottseidank nicht Zsa Zsa Gabor.

++ ++
Beyond the Time Barrier

Beyond the Time Barrier

USA, 1960

Ein Zwerg, der auf der Schulter eines Riesens steht, mag weiter sehen können als jener. Aber genauso ein Riese auf den Schultern eines Zwerges. Es ist nicht immer reine Originalität, die ein künstlerisches Werk zu etwas besonderem oden einem Meilenstein macht. Oft genug gibt es Vorläufer, die ähnliches Themen oder Techniken verwendeten, denen aber dennoch etwa fehlt, um sie in den Rang des Meisterwerks zu heben. So war es mit "It!" und "Planet der Vampire" vs. "Alien", so ähnlich ist es mit "Beyond the Time Barrier" vs. "Planet der Affen".

Inhalt abgleichen