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12 to the moon

12 to the Moon

USA, 1960

"12 to the Moon" ist ein gutes Beispiel für einen Film, der für sein Budget deutlich zu ambitioniert ist. In allen Bereichen versucht er zuviel: Er hat zuviele Abschnitte, zuviele Charaktere und zuviel Botschaft. Alles in allem hat dieser wirre Film außer seinem Kuriositäten-Status nicht viel zu bieten, außer natürlich gutem Futter für eine "Mystery Science Theater 3000"-Folge.

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Amazon Women on the Moon DVD

Amazonen auf dem Mond

USA, 1987

Lange vor "Switch" gab's den "Kentucky Fried Movie" - und "Amazon Women on the Moon", die beide auch wahlloses Kanalsurfen durch's us-amerikanische Fernsehprogramm simulieren und dabei Sendungen verschiedendster Art parodieren: Von abgedrehten Werbespot, Kino-Sendungen, Mystery-Shows, Dokumentationen bis eben (darum die Erwähnung hier auf dem neunten Planeten) hin zu klassischem Science-Fiction-Trash aus den 50ern.

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The Brain from Planet Arous DVD

Augen des Satans, Die

USA, 1957

Manchmal frage ich mich, wie sehr Drehbuchautoren der Schalk im Nacken sitzt - so auch angesichts von "The Brain from Planet Arous" (dt. "Die Augen des Satans"). Kann es Zufall sein, dass sich der titelgebende Planet ganz ähnlich schreibt wie das englische Wort "aroused"? Dieses bedeutet u.a. auch (sexuell) erregt - und das erwähnte Hirn entwickelt im Film bemerkenswerten sexuellen Appetit. Aber natürlich geht es ihm hauptsächlich darum, die Erde dazu zu bringen, eine Raumflotte zu bauen, mit der es Rache an seinem Heimtplaneten nehmen kann.

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Begegnung im All DVD

Begegnung im All

Russland, 1963

"Begegnung im All" ist nach "Der Himmel ruft" der zweite Film von Mikhail Karjukow. Wie dieser wurde er von Roger Corman gefleddert, um daraus einen "amerikanischen" Film zu machen: "Queen of Blood". Die Bearbeitung hier reicht aber weiter als die Transformation von "Nebo zovyot" in "Battle Beyond the Sun": Der Film wurde nicht wie dort nur synchronisiert und mit einigen zusätzlichen Szenen versehen, sondern "Queen of Blood" übernimmt zwar die Geschichte von "Begegnung im All", hängt ein neues Ende dran und obendrein wurden alle Szenen, in denen man die Hauptdarsteller tatsächlich erkennen kann, mit amerikanischen Schauspielern nachgedreht.

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Missile to the Moon DVD

Bestie des Grauens

USA, 1958

Man glaubt es kaum, aber die SciFi-Gurke "Cat-Women of the Moon" hat bereits fünf Jahre später ein Remake erfahren: "Missile to the Moon". Warum auch nicht? Schlimmer konnte es nicht kommen. Könnte man meinen.

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Blood Red Planet

Blood Red Planet

USA, 2000

Der Film "Blood Red Planet" hat eigentlich auf dem neunten Planeten nichts zu suchen: Es gibt keine Definition von "klassisch", die dieses Ultra-Low-Budget-Machwerk (momentan jedenfalls) zu einem "klassischen" Science-Fiction-Film machen würde. Andererseits gibt es folgende Werbezeile: "In the spirit of the Italian sci-fi films of the 60's comes this space opera of cataclysmic proportions", und es ist um mich geschehen. In der Tat: Die Geschichte von "Blood Red Planet" kann man durchaus in der Nachfolge von "Battle of the Worlds" oder "Orion 3000 - Raumfahrt des Grauens" ansiedeln - in ganz klein.

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Cat-Women of the Moon DVD

Cat-Women of the Moon

USA, 1953

Der Titel "Cat-Women of the Moon" erinnert an die "Fire Maidens from Outer Space", inhaltlich geht es eher in Richtung "Queen of Outer Space": Eine versteckte Frauen-Zivilisation auf dem Mond lockt durch telepathische Gedankenkontrolle der weiblichen Raumschiff-Navigatorin ein irdisches Raumschiff an, mit dem die Amazonen-Führerinnen zur Erde zurückzukehren gedenken, um dort über ähnliche Beeinflussung der weiblichen Bevölkerung die Macht über den Planeten zu erlangen.

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The Cosmic Man DVD

Cosmic Man, The

USA, 1959

Ein mächtiger Außerirdischer, der einer Rasse angehört, die Planeten und Zivilisationen beobachtet, kommt auf die Erde, um die Menschen darauf hinzuweisen, dass sie mit ihrer angewachsenen Macht vorsichtig umgehen müssen: "The Cosmic Man" ist fast eine Kopie des Klassikers "Der Tag, an dem die Erde stillstand" - nur deutlich schlechter.

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La morte viene dal pianeta Aytin

Dämonen aus dem All

Italien, 1966

"The Snow Devils" (dt. "Dämonen aus dem All"), der vierte und letzte Teil der Gamma-I-Reihe, ist schließlich nur noch albern, aber dabei schrecklich langatmig. Außerirdische versuchen, mit Hilfe von Energiestrahlen die polaren Eisfelder der Erde zu schmelzen, um eine weltweite Überflutung zu provozieren, damit anschließend der Planet bei erneuter starker Abkühlung komplett von Eis bedeckt sei. Denn es handelt sich bei ihnen um grüngesichtige, zottelige Quasi-Yetis, die Unter-Null-Temperaturen zum Überleben brauchen, deren Heimatwelt aber durch kosmischen Drift vom Untergang bedroht ist.

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Dark Star DVD

Dark Star - Finsterer Stern

USA, 1974

Langsam wird's im Pantheon der "Alien"-Vorläufer ein wenig eng. Wenigstens ist der Einfluss von Dark Star an einer Personalie festzumachen: "Dark Star-"-Co-Autor Dan O'Bannon war nämlich ebenfalls einer der "Alien"-Drehbuch-Autoren. "Dark Star" selbst ist im Wesentlichen sein Baby und das von Regisseur John Carpenter und begann als College-Film der damaligen Debütanten. Das merkt man: das Budget muss bei ungefähr 150$ gelegen haben. Aber was Onkel Zappa über "Monster Movies" sagt, gilt so ähnlich für Science Fiction: "And cheepnis in the case of a monster movie has nothing to do with the budget of the film". Auch mit null Geld kann - muss natürlich nicht - großes Kino entstehen.