++ Mad Scientist ++

Der verrückte oder zumindest exzentrische und/oder weltentrückte Wissenschaftler ist ein Standard-Stereotyp des Science-Fiction-Films, oft als böser Gegenspieler des Helden oder aber als hilfreicher Sidekick, der für obendrein für humorige (oder zumindest als solche gedachte) Einlagen zuständig ist.

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Amazing Transparent Man, The

USA, 1960

Edgar G. Ulmers "The Amazing Transparent Man" wurde zwar gleichzeitig mit dem wesentlich interessanteren "Beyond the Time Barrier" gedreht, viel mehr haben die beiden Filme aber nicht gemeinsam. Der zweite ist ein zwar nicht auf ganzer Linie erfolgreicher, aber doch interessanter Science-Fiction-Film, der erste ist eine eher schlechter Gangster-Film mit einem SciFi-Aufhänger.

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Astro Zombies DVD

Astro-Zombies - Roboter des Grauens

USA, 1968

Gedankenübertragungs- und Gedankenkontrollexperimente, einen ursprünglich als Idealastronauten konzipierten solarbetriebenen Killer-Zombie mit technologisch modifiziertem Körper, Bikini-Babes, Blut, eine mordlüsterne mexikanische Spionin, einen verrückte Wissenschaftler, Bikini-Babes, nuschelnde CIA-Agenten, eine schöne Frau als Zombie-Lockvogel, einen buckligen stummen Gehilfen, ein geheimes Labor mit blinkenden fiependen (und wie sie fiepen - diese seltsamen, aber faszinierend-hypnotischen Klänge sind wohl das Beste am Film) Apparaturen in einem Keller.

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Monstrosity / The Atomic Brain DVD

Atomic Brain, The

USA, 1964

Bösewichtin der Geschichte von "The Atomic Brain" a.k.a. "Monstrosity" ist die alte Dame Hetty March: Sie finanziert den Wissenschaftler Dr. Frank, der eine Hirntransplantationstechnik entwickelt. Er soll nämlich Marchs Gehirn in den Körper eines jungen hübschen Mädchens umtopfen. Um an einen passenden Körper zu kommen, lässt March drei junge Hausmädchen einfliegen. Natürlich erschnüffeln die Damen bald den reichlich stinkenden Braten, insbesondere, als sie Dr. Franks fehlgeschlagene Experimente entdecken, die in Form eines monsterartigen Mannes und einer wandelnden Frauenleiche durch den Villengarten marodieren.

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Destination: Mars & Monarch of the Moon DVD

Destination: Mars & Monarch of the Moon

USA, 2005

Vor mehr als 50 Jahren produzierte Joseph P. McDonald einen ambitionierten Science-Fiction-Film, der aber wegen angeblicher kommunistischer Umtriebe verschiedener Crew-Mitglieder vom FBI beschlagnahmt und auf Eis gelegt wurde. Erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde er von Filmhistoriker wiederentdeckt, restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Donovan's Brain DVD

Donovans Hirn

USA, 1953

"Donovans Hirn" ist eine von mehreren Verfilmungen des gleichnamigen Romans des deutschen Autors Curt Siodmak und gehört in die gleiche Familie wie "The Brain That Wouldn't Die". Aber während dort der Wissenschaftler der Bösewicht und das titelgebende Hirn das Opfer war, sind hier die Verhältnisse umgedreht: Als bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe des abgelegenen Landhauses des Wissenschaftlers Cory der Millionär Donovan ums Leben kommt und Cory und der örtliche Landarzt Schratt nichts mehr für Donovan tun können, entfernt Cory heimlich Donovans Hirn und stellt fest, dass dieses noch Lebenszeichen von sich gibt.

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Die Erfindung des Verderbens DVD

Erfindung des Verderbens, Die

Tschechien, 1958

Um die eindrucksvolle und außergewöhnliche Optik dieses tschechischen Films von Karel Zeman mit einem einprägsamen Schlagwort vermarkten zu können, erfand der amerikanische Verleih den Begriff "Mysti-Mation". Tatsächlich wird eine Reihe verschiedener Techniken benutzt, um die Bilder des Films so weit wie möglich an die Kupferstiche anzunähern, die in früheren Ausgaben die Bücher Vernes illustrierten. Dies gelingt eindrucksvoll und macht "The Fabulous World of Jules Verne" recht einzigartig.

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Die erste Fahrt zum Mond DVD

Erste Fahrt zum Mond, Die

Großbritannien, 1964

Die englische Schreibweise des Filmtitels wirkt auf den ersten Blick wie ein Tippfehler: "First Men in the Moon". Stimmt aber so, denn es geht nicht nur um "die erste Fahrt zum Mond" (der deutsche Titel), sondern auch um eine Reise in dessen Inneres. Inhaltlich, aber auch filmstilistisch steht die Produktion weniger in der Tradition klassischer Science-Fiction-Filme, als in einer Reihe mit Werken wie "Reise zum Mittelpunkt der Erde" und "Die Zeitmaschine".

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The Human Duplicators

FBI jagt Phantom

Italien, USA, 1965

In "FBI jagt Phantom" (englisch "The Human Duplicators") von Regisseur Hugo Grimaldi (siehe auch "The Phantom Planet") spielt George "Jerry Cotton" Nader den Agenten Glenn Martin, der es mit einer außerirdischen Macht zu tun bekommt. Diese ersetzt führende menschliche Wissenschaftler durch Androiden-Doppelgänger, um schrittweise die Erde zu übernehmen. Federführender Handlanger der aggressiven nicht-irdischen Über-Intelligentia ist der passend benamste "Dr. Kolos", gespielt vom Prä-"Beißer" Richard Kiel.

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The Brain That Wouldn't Die DVD

Kopf, der nicht sterben durfte, Der

USA, 1962

Der Chirurg Dr. Bill Cortner arbeitet heimlich an Transplantationsexperimenten. Als bei einem von ihm verschuldeten Autounfall seine Verlobte Jan umkommt, schnappt er sich deren abgetrennten Kopf und hält diesen in einer speziellen Nährlösung am Leben, während er versucht, einen passenden Ersatzkörper für sie zu finden. Damit steht "The Brain That Wouldn't Die" in einer traditionsreichen Linie, die von "Frankenstein" über "The Man without a Body" bis hin zu "Re-Animator" führt.

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The Lost Skeleton of Cadavra DVD

Lost Skeleton of Cadavra, The

USA, 2001

Unter der Leitung von Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Larry Blamire hakt das Team der SF-Film-Parodie "The Lost Skeleton of Cadavra" fast alle Klischees ab, die zu einem billigen schwarzweißen SciFi-Streifen für die zweite Hälfte eine Doppel-Features einfach dazu gehören.