++ Mad Scientist ++

Der verrückte oder zumindest exzentrische und/oder weltentrückte Wissenschaftler ist ein Standard-Stereotyp des Science-Fiction-Films, oft als böser Gegenspieler des Helden oder aber als hilfreicher Sidekick, der für obendrein für humorige (oder zumindest als solche gedachte) Einlagen zuständig ist.

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Donovan's Brain DVD

Donovans Hirn

USA, 1953

"Donovans Hirn" ist eine von mehreren Verfilmungen des gleichnamigen Romans des deutschen Autors Curt Siodmak und gehört in die gleiche Familie wie "The Brain That Wouldn't Die". Aber während dort der Wissenschaftler der Bösewicht und das titelgebende Hirn das Opfer war, sind hier die Verhältnisse umgedreht: Als bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe des abgelegenen Landhauses des Wissenschaftlers Cory der Millionär Donovan ums Leben kommt und Cory und der örtliche Landarzt Schratt nichts mehr für Donovan tun können, entfernt Cory heimlich Donovans Hirn und stellt fest, dass dieses noch Lebenszeichen von sich gibt.

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Bride of the Monster

Rache des Würgers, Die

USA, 1955

Der verstoßene Wissenschaftler im Exil Dr. Vornoff will mit seinen Experimenten in einem unheimlichen Haus im Sumpf mit Hilfe der Kraft des Atoms eine Übermenschenrasse schaffen. Versuchkaninchen besorgt ihm sein stummer und - wenn auch leicht übergewichtiger - hünenhafter Diener Lobo. Als immer mehr Menschen verschwinden, ruft dies einen alten Kollegen, eine schöne Reporterin und die Polizei auf den Plan. Was natürlich für Vornoff kein gutes Ende nimmt, da - Überraschung - seine eigene Kreatur sich gegen ihn wendet.

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Tarantula DVD

Tarantula

USA, 1955

Jack Arnolds "Tarantula" ist eine Art Gegenstück zu "The Incredible Shrinking Man" (dt. "Die unglaubliche Geschichte des Mr. C") vom gleichen Regisseur: Während dort der Titelheld immer weiter schrumpft, arbeiter hier ein Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Professor Deemer an einem künstlichen Nährstoff, der Tiere rapide auf unnatürliche Größe anwachsen lässt (Radioaktivität spielt dabei - natürlich - auch eine Rolle, wenn auch keine sehr klare). Herauskommt - klar bei dem Filmtitel - eine monströse Riesenvogelspinne.

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The Man Without a Body

Mann ohne Körper, Der

Großbritannien, 1957

"The Man Without A Body" (dt. "Der Mann ohne Körper") ist ein bizarrer - eher: absurder - britischer Schwarzweiß-Film. Es schaut so aus, als ob jemand eine coole Idee hatte, dachte, daraus müsse man einen Film machen, aber sich diese Idee nicht sinnvoll in einen Plot einfügen ließ.

Ähnlich wie bei "Der Kopf, der nicht sterben durfte" und vor allem "Donovans Hirn" geht es darum, dass der brillante Wissenschafter Dr. Merritt daran arbeitet, Körperteile, speziell Köpfe bzw. Hirne am Leben zu halten, auch ohne dass sie an einem Körper hängen, ja sogar ganze Köpfe zu transplantieren.

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Fiend Without a Face

Ungeheuer ohne Gesicht

USA, 1958

Wenn ein Gedanke in die Welt hinaus geschickt wird, kann er ein Eigenleben entwickeln und sich unter Umständen gegen seinen eigenen Urheber richten, der über ihn keine Kontrolle mehr hat, sobald er ihn aus dem eigenen Kopf befreit hat. Der bemerkenswerte SciFi-Horror-Streifen "Fiend without a face" (dt. "Ungeheuer ohne Gesicht") nimmt diesen Gedanken über Gedanken und verleiht ihm bildliche Form, in dem er den Gedanken, um die es in ihm geht, schließlich körperliche Form verleiht.

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Die Erfindung des Verderbens DVD

Erfindung des Verderbens, Die

Tschechien, 1958

Um die eindrucksvolle und außergewöhnliche Optik dieses tschechischen Films von Karel Zeman mit einem einprägsamen Schlagwort vermarkten zu können, erfand der amerikanische Verleih den Begriff "Mysti-Mation". Tatsächlich wird eine Reihe verschiedener Techniken benutzt, um die Bilder des Films so weit wie möglich an die Kupferstiche anzunähern, die in früheren Ausgaben die Bücher Vernes illustrierten. Dies gelingt eindrucksvoll und macht "The Fabulous World of Jules Verne" recht einzigartig.

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The Strange World of Planet X DVD

Strange World of Planet X, The

Großbritannien, 1958

Die britische Produktion "The Strange World of Planet X" (US-Titel "Cosmic Monsters" bzw. "The Cosmic Monster") ist eine Art Partner-Film zu "The Trollenberg Terror": Beide stammen aus dem gleichen Jahr, beide entstanden aus einer Fernseh-Mini-Serie, Forrest Tucker ist der in beiden der Hauptdarsteller und beide wurden in den USA zusammen als Double Feature gezeigt.

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The Wasp Woman DVD

Wespenfrau, Die

USA, 1959

Verwandlungsgeschichten gehören seit jeher zum erweiterten Science-Fiction-Umfelt. Etliche SF-Filme der 50er und 60er spielen mit der Verwandlung eines Menschen oder eines Tieres in etwas anderes, sei es ein Monster, sei es ein Unsichtbarer, ein Geschrumpfter oder ein auf Riesengröße gewachsener. Einer der literarischen Urväter dieses Untergenres ist Robert Louis Stevensons "Strange Case of Dr Jekyll and Mr Hyde". Auch in "The Wasp Woman" entwickelt ein Forscher ein Serum, das ungeahnte (naja...) Nebenwirkungen hat.

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Amazing Transparent Man, The

USA, 1960

Edgar G. Ulmers "The Amazing Transparent Man" wurde zwar gleichzeitig mit dem wesentlich interessanteren "Beyond the Time Barrier" gedreht, viel mehr haben die beiden Filme aber nicht gemeinsam. Der zweite ist ein zwar nicht auf ganzer Linie erfolgreicher, aber doch interessanter Science-Fiction-Film, der erste ist eine eher schlechter Gangster-Film mit einem SciFi-Aufhänger.

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Battle of the Worlds DVD

Pianeta degli uomini spenti, Il

Italien, 1961

"Battle of the Worlds" (ital. "Il Pianeta degli uomini spenti") ist ein weiterer Italo-Bunsenbrenner-Film von "Gamma I"-Meister Antonio Margheriti und visuell sein beeindruckenster - was man sogar anhand der im Billig-DVD-Umlauf befindlichen Version erkennen kann, die anscheinend aus einer 16mm-Kopie erstellt wurde und leider schlechtes Bild und üblen Ton hat. Schade, wirklich schade.

Trotzdem: fast ein vergessener Klassiker.