++ Invasion ++

Invasionen durch außerirdische Lebensformen gehören zu den Standard-Themen des 50er- und 60er-Jahre-SciFi-Kinos, auch wenn oft die "Invasion" aus einem einzigen Raumschiff, sogar einem einzigen Alien bestand.

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The Brain from Planet Arous DVD

Augen des Satans, Die

USA, 1957

Manchmal frage ich mich, wie sehr Drehbuchautoren der Schalk im Nacken sitzt - so auch angesichts von "The Brain from Planet Arous" (dt. "Die Augen des Satans"). Kann es Zufall sein, dass sich der titelgebende Planet ganz ähnlich schreibt wie das englische Wort "aroused"? Dieses bedeutet u.a. auch (sexuell) erregt - und das erwähnte Hirn entwickelt im Film bemerkenswerten sexuellen Appetit. Aber natürlich geht es ihm hauptsächlich darum, die Erde dazu zu bringen, eine Raumflotte zu bauen, mit der es Rache an seinem Heimtplaneten nehmen kann.

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La morte viene dal pianeta Aytin

Dämonen aus dem All

Italien, 1966

"The Snow Devils" (dt. "Dämonen aus dem All"), der vierte und letzte Teil der Gamma-I-Reihe, ist schließlich nur noch albern, aber dabei schrecklich langatmig. Außerirdische versuchen, mit Hilfe von Energiestrahlen die polaren Eisfelder der Erde zu schmelzen, um eine weltweite Überflutung zu provozieren, damit anschließend der Planet bei erneuter starker Abkühlung komplett von Eis bedeckt sei. Denn es handelt sich bei ihnen um grüngesichtige, zottelige Quasi-Yetis, die Unter-Null-Temperaturen zum Überleben brauchen, deren Heimatwelt aber durch kosmischen Drift vom Untergang bedroht ist.

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Devil Girl from Mars DVD

Devil Girl from Mars

Großbritannien, 1954

Eine kriegerische außerirdische Amazone landet als eine Art Gegen-Klaatu im schottischen Hochland, um dort Männer für den Mars einzusammeln. Die Bewohner eines einsamen Hotels, ein Reporter, ein Professor sowie ein entflohener Sträfling stellen sich ihr dabei entgegen. Und diese Zusammenfassung klingt wesentlich aufregender, als dieser britischer 50er-Jahre-Streifen tatsächlich ist.

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The Human Duplicators

FBI jagt Phantom

Italien, USA, 1965

In "FBI jagt Phantom" (englisch "The Human Duplicators") von Regisseur Hugo Grimaldi (siehe auch "The Phantom Planet") spielt George "Jerry Cotton" Nader den Agenten Glenn Martin, der es mit einer außerirdischen Macht zu tun bekommt. Diese ersetzt führende menschliche Wissenschaftler durch Androiden-Doppelgänger, um schrittweise die Erde zu übernehmen. Federführender Handlanger der aggressiven nicht-irdischen Über-Intelligentia ist der passend benamste "Dr. Kolos", gespielt vom Prä-"Beißer" Richard Kiel.

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Fliegende Untertassen greifen an DVD

Fliegende Untertassen greifen an

USA, 1956

"Earth vs. the Flying Saucers" bzw. auf Deutsch "Fliegende Untertassen greifen an" gehört zu den einflussreicheren der 50er-Jahren-SciFi-Streifen. Die von Film-Ikone Ray Harryhausen verantworteten Trick-Aufnahmen, die zeigen, wie historische Gebäude wie das Kapitol in Washington von den Aliens in Schutt und Asche gelegt werden, sind direkte Vorläufer ähnlicher Einstellungen in modernen Spektakelfilmen wie "Independence Day".

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Frankenstein Meets the Space Monster DVD

Frankenstein Meets the Space Monster

USA, 1965

Ich geb's zu: eigentlich wollte ich dieses Ding aus dem filmischen Sumpf im zweiten Teil des DVD-Rundumschlags auf progblog.de aus reiner Freude am Kontrast direkt unter dem Absatz zu "Citizen Kane" platzieren. Dann wucherten die Anmerkungen zu "Frankenstein meets the Space Monster" allerdings auf eine Größe, die einen eigenen Eintrag nötig machen. Auch deshalb: mehr Spass als "Citizen Kane", der mindestens tausendmal bessere Film, macht "Frankenstein Meets the Space Monster" allemal. Aber um das zu wissen, reicht eigentlich schon der Titel.

Nicht überzeugt? Na gut:

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Gefahr aus dem Weltall DVD

Gefahr aus dem Weltall

USA, 1953

"Gefahr aus dem Weltall" (engl. "It Came from Outer Space") ist einer der Klassiker des Genres, gleich wegen mehrerer Faktoren. Zu einem ist dies die sehr effektive Regie von Jack Arnold, zum anderen ist auch die Geschichte (von Ray Bradbury) erstaunlich klischeefrei und auch noch für heutige Verhältnisse einigermaßen originell aufgebaut - auch wenn das Design der Aliens in ihrer eigentlichen Gestalt für heutige Augen (und wahrscheinlich auch für damalige) eher albern wirkt. Aber das kann man in diesem Fall unter "verstaubter Charme" verbuchen.

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The Monolith Monsters

Geheimnis des steinernen Monsters, Das

USA, 1957

Als "Monster" in einem Sci-Fi-Film kann - und hat - so ziemlich alles herhalten: Insekten, Spinnen, Reptilien, Außerirdische, Gehirne, Schleim, nicht zuletzt Menschen - und eben im Fall von "The Monolith Monsters" (dt. "Das Geheimnis des steinernen Monsters") Steine, bzw., wie der Werbespruch zum Film es formuliert, "mammoth skyscrapers of stone thundering across the earth".

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Night of the Blood Beast

Grauen kam um Mitternacht, Das

USA, 1958

Wenn er nicht ein extrem albernes Monster-Design (mich erinnert es fatal an den Truthahn-Kopf aus "Blood Freak" - vielleicht eine Inspiration für diesen, siehe auch Titelähnlichkeit) hätte, wäre "Night of the Blood Beast" ein interessanter kleiner Scifi-Horror-Film.

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Invasion of the Animal People DVD

Invasion of the Animal People

Schweden, USA, 1962

"Invasion of the Animal People" ist das, was Produzent Jerry Warren ("The Incredible Petrified World", "The Wild World of Batwoman") aus der schwedisch-amerikanischen Co-Produktion Terror in the Midnight Sun gemacht hat: Ähnlich wie "They Saved Hitler's Brain" vs. "The Madmen of Mandoras" wurde hier das Material der Vorlage umgeschnitten und mit später gedrehtem Material kombiniert.