++ 60er ++

Klassische Science-Fiction-Filme aus den Sechziger Jahren:

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12 to the moon

12 to the Moon

USA, 1960

"12 to the Moon" ist ein gutes Beispiel für einen Film, der für sein Budget deutlich zu ambitioniert ist. In allen Bereichen versucht er zuviel: Er hat zuviele Abschnitte, zuviele Charaktere und zuviel Botschaft. Alles in allem hat dieser wirre Film außer seinem Kuriositäten-Status nicht viel zu bieten, außer natürlich gutem Futter für eine "Mystery Science Theater 3000"-Folge.

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The Time Travelers

2071: Mutan-Bestien gegen Roboter

USA, 1964

Hach, schon als ich las, dass Ib Melchior als Autor und Regisseur für "The Time Travelers" von 1964 verantwortlich zeichnet, ging mir das Herz auf, erst recht natürlich, als ich den deutschen Titel "2071: Mutan-Bestien gegen Roboter" sah. Schließlich war Melchior als Drehbuch-Autor und/oder Regisseur an unvergesslichen Werken wie "The Angry Red Planet", "Journey to the Seventh Planet" und "Planet der Vampire" beteiligt.

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Amazing Transparent Man, The

USA, 1960

Edgar G. Ulmers "The Amazing Transparent Man" wurde zwar gleichzeitig mit dem wesentlich interessanteren "Beyond the Time Barrier" gedreht, viel mehr haben die beiden Filme aber nicht gemeinsam. Der zweite ist ein zwar nicht auf ganzer Linie erfolgreicher, aber doch interessanter Science-Fiction-Film, der erste ist eine eher schlechter Gangster-Film mit einem SciFi-Aufhänger.

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Astro Zombies DVD

Astro-Zombies - Roboter des Grauens

USA, 1968

Gedankenübertragungs- und Gedankenkontrollexperimente, einen ursprünglich als Idealastronauten konzipierten solarbetriebenen Killer-Zombie mit technologisch modifiziertem Körper, Bikini-Babes, Blut, eine mordlüsterne mexikanische Spionin, einen verrückte Wissenschaftler, Bikini-Babes, nuschelnde CIA-Agenten, eine schöne Frau als Zombie-Lockvogel, einen buckligen stummen Gehilfen, ein geheimes Labor mit blinkenden fiependen (und wie sie fiepen - diese seltsamen, aber faszinierend-hypnotischen Klänge sind wohl das Beste am Film) Apparaturen in einem Keller.

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Monstrosity / The Atomic Brain DVD

Atomic Brain, The

USA, 1964

Bösewichtin der Geschichte von "The Atomic Brain" a.k.a. "Monstrosity" ist die alte Dame Hetty March: Sie finanziert den Wissenschaftler Dr. Frank, der eine Hirntransplantationstechnik entwickelt. Er soll nämlich Marchs Gehirn in den Körper eines jungen hübschen Mädchens umtopfen. Um an einen passenden Körper zu kommen, lässt March drei junge Hausmädchen einfliegen. Natürlich erschnüffeln die Damen bald den reichlich stinkenden Braten, insbesondere, als sie Dr. Franks fehlgeschlagene Experimente entdecken, die in Form eines monsterartigen Mannes und einer wandelnden Frauenleiche durch den Villengarten marodieren.

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Moon Zero Two

Banditen auf dem Mond

Großbritannien, 1969

Die Verwandtschaft von Western und Science Fiction habe ich an anderer Stelle bereits erwähnt. "Moon Zero Two" (dt. "Banditen auf dem Mond") von "Hammer Films" expliziert diese: Er wurde als "der erste Weltraum-Western" beworben. In der Tat, einige typische Western-Elemente werden hier eingeflochten: Pistolen, Saloon und die obligatorische Schlägerei darin, Bergbau-Claims etc. Aber deutlich augenzwinkernd, was ihn zu einem sympathischen, locker-ironischen kleinen Film macht.

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Begegnung im All DVD

Begegnung im All

Russland, 1963

"Begegnung im All" ist nach "Der Himmel ruft" der zweite Film von Mikhail Karjukow. Wie dieser wurde er von Roger Corman gefleddert, um daraus einen "amerikanischen" Film zu machen: "Queen of Blood". Die Bearbeitung hier reicht aber weiter als die Transformation von "Nebo zovyot" in "Battle Beyond the Sun": Der Film wurde nicht wie dort nur synchronisiert und mit einigen zusätzlichen Szenen versehen, sondern "Queen of Blood" übernimmt zwar die Geschichte von "Begegnung im All", hängt ein neues Ende dran und obendrein wurden alle Szenen, in denen man die Hauptdarsteller tatsächlich erkennen kann, mit amerikanischen Schauspielern nachgedreht.

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Beyond the Time Barrier

Beyond the Time Barrier

USA, 1960

Ein Zwerg, der auf der Schulter eines Riesens steht, mag weiter sehen können als jener. Aber genauso ein Riese auf den Schultern eines Zwerges. Es ist nicht immer reine Originalität, die ein künstlerisches Werk zu etwas besonderem oden einem Meilenstein macht. Oft genug gibt es Vorläufer, die ähnliches Themen oder Techniken verwendeten, denen aber dennoch etwa fehlt, um sie in den Rang des Meisterwerks zu heben. So war es mit "It!" und "Planet der Vampire" vs. "Alien", so ähnlich ist es mit "Beyond the Time Barrier" vs. "Planet der Affen".

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Creation of the Humanoids DVD

Creation of the Humanoids, The

USA, 1962

Ist es abschreckend oder Werbung für "Creation of the Humanoids", wenn ich verrate, dass es einer der Lieblingsfilme von Andy Warhol war (von dem übrigens gegen Ende seines Lebens ein Warhol-Robot mit seinem Aussehen erstellt wurde, der für eine geplante, aber nie fertiggestellte Bühnenshow geplant war)? Arg erstaunlich ist es nicht, schließlich beschäftigten sich auch Warhols Siebdruck-Reihen Nicht-Identischen im Fast-Identischen. Oder umgekehrt? Oder gar nicht? Ich glaub, ich bleib lieber bei trashiger Science Fiction.

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Cyborg 2087

Cyborg 2087

USA, 1966

Ein Maschinenmensch wird von einer Rebellengruppe aus der Zukunft in die Gegenwart zurück geschickt, um eine technische Entwicklung zu verhindern, die die Versklavung der Menschheit zur Folge haben wird. Ihm werden deshalb von den Zukunftsherrschern weitere Maschinenwesen nachgeschickt, die ihrerseits dies verhindern sollen. Nein, es geht nicht um "Terminator 2"; es geht um "Cyborg 2087", einen wenig bekannten Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1966 (die Hauptrolle spielt übrigens Michael "Klaatu" Rennie).