++ 60er ++

Klassische Science-Fiction-Filme aus den Sechziger Jahren:

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The Angry Red Planet DVD

Weltraumschiff MR-1 gibt keine Antwort

USA, 1960

Dass viele Science-Fiction-Filme im Grunde nur futuristisch verbrämte Western sind, ist spätestens seit Gene Roddenberry seine Fersehserie "Star Trek" nannte (Arbeitstitel: "Wagon Train to the stars"; "Wagon Train" war eine Western-Serie, und Roddenberry hatte zuvor bereits eine weitere Western-Serie namens "Have gun, will travel" betreut) nahezu Allgemeinwissen. Auch "The Angry Red Planet" (dt. "Weltraumschiff MR-1 gibt keine Antwort") macht dabei keine Ausnahme.

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Assignment: Outer Space DVD

Space Men

Italien, 1960

"Assignment: Outer Space" (it. Originaltitel "Spacemen" oder "Space Men") war Antonio Margheritis ("Gamma Uno Tetralogie") erste Regiearbeit. Damit ist ihm gleich ein interessantes Kleinod zwischen Space Opera und philosophischem Kammerspiel gelungen. Aufhänger der Geschichte ist, dass der Reporter Ray Peterson ins All geschickt wird, um Strahlungsschwankungen zu untersuchen. Dabei gerät er in eine riskante Rettungsaktion, als das führerlose Raumschiff "Alpha 2", das nur noch von seinem "Elektronenhirn" gesteuert wird, droht, mit seinem neuartigen Strahlungsschutzschild die gesamte Erde zu zerstören.

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Beyond the Time Barrier

Beyond the Time Barrier

USA, 1960

Ein Zwerg, der auf der Schulter eines Riesens steht, mag weiter sehen können als jener. Aber genauso ein Riese auf den Schultern eines Zwerges. Es ist nicht immer reine Originalität, die ein künstlerisches Werk zu etwas besonderem oden einem Meilenstein macht. Oft genug gibt es Vorläufer, die ähnliches Themen oder Techniken verwendeten, denen aber dennoch etwa fehlt, um sie in den Rang des Meisterwerks zu heben. So war es mit "It!" und "Planet der Vampire" vs. "Alien", so ähnlich ist es mit "Beyond the Time Barrier" vs. "Planet der Affen".

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Amazing Transparent Man, The

USA, 1960

Edgar G. Ulmers "The Amazing Transparent Man" wurde zwar gleichzeitig mit dem wesentlich interessanteren "Beyond the Time Barrier" gedreht, viel mehr haben die beiden Filme aber nicht gemeinsam. Der zweite ist ein zwar nicht auf ganzer Linie erfolgreicher, aber doch interessanter Science-Fiction-Film, der erste ist eine eher schlechter Gangster-Film mit einem SciFi-Aufhänger.

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12 to the moon

12 to the Moon

USA, 1960

"12 to the Moon" ist ein gutes Beispiel für einen Film, der für sein Budget deutlich zu ambitioniert ist. In allen Bereichen versucht er zuviel: Er hat zuviele Abschnitte, zuviele Charaktere und zuviel Botschaft. Alles in allem hat dieser wirre Film außer seinem Kuriositäten-Status nicht viel zu bieten, außer natürlich gutem Futter für eine "Mystery Science Theater 3000"-Folge.

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Der schweigende Stern DVD

Schweigende Stern, Der

Deutschland, Polen, 1960

Diese Verfilmung von Stanislaw Lems Roman "Die Astronauten" ist in vielerlei Hinsicht ein typischer Science-Fiction-Film der späten 50er, frühen 60er Jahre, sowohl was die filmische Umsetzung und Tricktechnik, als auch was die Materie angeht: ein mit dem Tunguska-Meteor von 1906 zusammenhängender Fund entpuppt sich als technischer Artefakt von der Venus. Als die Venus auf Funksignale nicht reagiert (deshalb: "Der schweigende Stern"), wird das Raumschiff "Kosmokrator" mit einer internationalen Besatzung zur Venus geschickt, um den Kontakt zu den anscheinend intelligenten Venus-Bewohnern persönlich herzustellen.

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Battle Beyond the Sun DVD

Himmel ruft, Der

Russland, 1960

Ein weiterer osteuropäischer Film, der wie "Ikarie XB 1" und "Planeta Burg" für den amerikanischen Markt umgearbeitet wurde: aus dem russischen "Nebo zovyot" wurde 1960 "Battle Beyond the Sun", auch dieser unter der Ägide des Produzenten Roger Corman und von niemand geringerem als dem ganz am Anfang seiner Karriere stehenden Francis Ford Coppola als Regisseur auf amerikanischer Seite (auch wenn er sich - abgesehen von einer Nennung als "Assistent Producer" - hinter dem Pseudonym "Thomas Colchart" versteckte).

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Reptilicus DVD

Reptilicus

Dänemark, USA, 1961

Ich bin kein großer Freund des "Creature Feature"-SF-Untergenres. Dementsprechend schaue ich mir "Monster Movies" eher selten an, und solche sind auf dem neunten Planeten daher bisher unterrepräsentiert. "Reptilicus" ist trotzdem Pflichtprogramm, nicht wegen der typischen "Monster on the loose"-Geschichte, sondern der Mitarbeit von Ib Melchior, der langsam aber sicher zu einem meiner Lieblings-Science-Fiction Drehbuch-Autoren und -Regisseure wird. Was aber nicht an "Reptilicus" liegt, der dann doch ziemlich grottig und daher vor allem für Trash- und beinharte Filmmonster-Fans interessant ist.

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Battle of the Worlds DVD

Pianeta degli uomini spenti, Il

Italien, 1961

"Battle of the Worlds" (ital. "Il Pianeta degli uomini spenti") ist ein weiterer Italo-Bunsenbrenner-Film von "Gamma I"-Meister Antonio Margheriti und visuell sein beeindruckenster - was man sogar anhand der im Billig-DVD-Umlauf befindlichen Version erkennen kann, die anscheinend aus einer 16mm-Kopie erstellt wurde und leider schlechtes Bild und üblen Ton hat. Schade, wirklich schade.

Trotzdem: fast ein vergessener Klassiker.

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The Phantom Planet DVD

Phantom Planet, The

USA, 1961

Eigentlich fängt "The Phantom Planet" gar nicht uninteressant an: Über dunklem/dunkler Bildschirm/Leinwand ein Countdown von 10 bis 1 - und dann statt des natürlich erwarteten Raketenstarts eine atomare Explosion. Ein Erzähler verknüpft die Entwicklung der Atomenergie und den Beginn der Raumfahrt, und der Film springt ins Jahr 1980. Ein Aufklärungsraumschiff kollidiert mit vor Augen des Zuschauers mit einem Asteroiden und die beiden gerade erst minutenlang eingeführten Besatzungsmitglieder kommen dabei um.