++ 50er ++

Science-Fiction-Filme aus den Fünfziger Jahren:

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The Brain from Planet Arous DVD

Augen des Satans, Die

USA, 1957

Manchmal frage ich mich, wie sehr Drehbuchautoren der Schalk im Nacken sitzt - so auch angesichts von "The Brain from Planet Arous" (dt. "Die Augen des Satans"). Kann es Zufall sein, dass sich der titelgebende Planet ganz ähnlich schreibt wie das englische Wort "aroused"? Dieses bedeutet u.a. auch (sexuell) erregt - und das erwähnte Hirn entwickelt im Film bemerkenswerten sexuellen Appetit. Aber natürlich geht es ihm hauptsächlich darum, die Erde dazu zu bringen, eine Raumflotte zu bauen, mit der es Rache an seinem Heimtplaneten nehmen kann.

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Missile to the Moon DVD

Bestie des Grauens

USA, 1958

Man glaubt es kaum, aber die SciFi-Gurke "Cat-Women of the Moon" hat bereits fünf Jahre später ein Remake erfahren: "Missile to the Moon". Warum auch nicht? Schlimmer konnte es nicht kommen. Könnte man meinen.

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Cat-Women of the Moon DVD

Cat-Women of the Moon

USA, 1953

Der Titel "Cat-Women of the Moon" erinnert an die "Fire Maidens from Outer Space", inhaltlich geht es eher in Richtung "Queen of Outer Space": Eine versteckte Frauen-Zivilisation auf dem Mond lockt durch telepathische Gedankenkontrolle der weiblichen Raumschiff-Navigatorin ein irdisches Raumschiff an, mit dem die Amazonen-Führerinnen zur Erde zurückzukehren gedenken, um dort über ähnliche Beeinflussung der weiblichen Bevölkerung die Macht über den Planeten zu erlangen.

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The Cosmic Man DVD

Cosmic Man, The

USA, 1959

Ein mächtiger Außerirdischer, der einer Rasse angehört, die Planeten und Zivilisationen beobachtet, kommt auf die Erde, um die Menschen darauf hinzuweisen, dass sie mit ihrer angewachsenen Macht vorsichtig umgehen müssen: "The Cosmic Man" ist fast eine Kopie des Klassikers "Der Tag, an dem die Erde stillstand" - nur deutlich schlechter.

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Devil Girl from Mars DVD

Devil Girl from Mars

Großbritannien, 1954

Eine kriegerische außerirdische Amazone landet als eine Art Gegen-Klaatu im schottischen Hochland, um dort Männer für den Mars einzusammeln. Die Bewohner eines einsamen Hotels, ein Reporter, ein Professor sowie ein entflohener Sträfling stellen sich ihr dabei entgegen. Und diese Zusammenfassung klingt wesentlich aufregender, als dieser britischer 50er-Jahre-Streifen tatsächlich ist.

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Dinosaurier in New York DVD

Dinosaurier in New York

USA, 1953

Das sowohl im Original "The Beast from 20,000 Fathoms" als auch im deutschen "Dinosaurier in New York" titelgebende Geschöpf ist vor allem ein Verbindungsglied zwischen zwei Kino-Ikonen: King Kong und Godzilla. Leider taucht das von Ray Harryhausen animierte Biest erst nach gut 55 Minuten wirklich im Film auf.

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Donovan's Brain DVD

Donovans Hirn

USA, 1953

"Donovans Hirn" ist eine von mehreren Verfilmungen des gleichnamigen Romans des deutschen Autors Curt Siodmak und gehört in die gleiche Familie wie "The Brain That Wouldn't Die". Aber während dort der Wissenschaftler der Bösewicht und das titelgebende Hirn das Opfer war, sind hier die Verhältnisse umgedreht: Als bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe des abgelegenen Landhauses des Wissenschaftlers Cory der Millionär Donovan ums Leben kommt und Cory und der örtliche Landarzt Schratt nichts mehr für Donovan tun können, entfernt Cory heimlich Donovans Hirn und stellt fest, dass dieses noch Lebenszeichen von sich gibt.

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Destination Moon DVD

Endstation Mond

USA, 1950

Wenn Apollo 13 nicht auf einer wahren Geschichte beruhen würde, müsste man fast feststellen, dass er bei "Destination Moon" (dt. "Endstation Mond") abgekupfert sei. Hat er aber nicht, und stattdessen bleibt zu bemerken, dass "Destination Moon" für sein Entstehungsjahr 1950 in vielen Punkten verdammt nah an die Weltraumfahrt-Realität herankam, jedenfalls deutlich näher als zeitgenössische und deutlich spätere Filme.

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Die Erfindung des Verderbens DVD

Erfindung des Verderbens, Die

Tschechien, 1958

Um die eindrucksvolle und außergewöhnliche Optik dieses tschechischen Films von Karel Zeman mit einem einprägsamen Schlagwort vermarkten zu können, erfand der amerikanische Verleih den Begriff "Mysti-Mation". Tatsächlich wird eine Reihe verschiedener Techniken benutzt, um die Bilder des Films so weit wie möglich an die Kupferstiche anzunähern, die in früheren Ausgaben die Bücher Vernes illustrierten. Dies gelingt eindrucksvoll und macht "The Fabulous World of Jules Verne" recht einzigartig.

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Conquest of Space DVD

Eroberung des Weltalls, Die

USA, 1955

"Conquest of Space" (dt. "Die Eroberung des Weltalls") stammt vom gleichen Team wie der gute und einflußreiche "War of the Worlds" (dt. "Kampf der Welten"), nämlich Produzent George Pal und Regisseur Byron Haskin, ist aber inhaltlich eine Art Gegenstück dazu. Während in "Kampf der Welten" der Weltraum als Bedrohung in Form böswilliger Außerirdische über die die Erde hereinbricht, wagt die Menschheit in "Conquest of Space" die ersten Schritte ins Weltall und muss dabei feststellen, dass sie nicht für's Überleben im All geschaffen ist.