++ 50er ++

Science-Fiction-Filme aus den Fünfziger Jahren:

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Destination Moon DVD

Endstation Mond

USA, 1950

Wenn Apollo 13 nicht auf einer wahren Geschichte beruhen würde, müsste man fast feststellen, dass er bei "Destination Moon" (dt. "Endstation Mond") abgekupfert sei. Hat er aber nicht, und stattdessen bleibt zu bemerken, dass "Destination Moon" für sein Entstehungsjahr 1950 in vielen Punkten verdammt nah an die Weltraumfahrt-Realität herankam, jedenfalls deutlich näher als zeitgenössische und deutlich spätere Filme.

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Rocketship X-M DVD

Rakete Mond startet

USA, 1950

"Rocketship X-M" (dt. "Rakete Mond startet") von 1950 stammt aus einer Zeit, als Science Fiction noch nicht zu einer Mode geworden war, zu einem Genre, das ein Stammpublikum hatte, dem man mit billigen B-Produktionen in Drive-In-Kinos das Geld aus der Tasche ziehen konnte. Auch wenn es sich um eine Low-Budget-Produktion handelt, ist "Rocketship X-M" doch ein ernsthafter Film mit einer Botschaft (die dem Zuschauer sehr explizit auf's Auge gedrückt wird und deren Inhalt später selber zum Klischee wurde).

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Flight to Mars DVD

Flight to Mars

USA, 1951

Neben dem Mond war es vor allem der Planet Mars, der die Filmemacher des klassischen Science-Fiction-Zeitalters anzuziehen schien. Von Serials wie "Flash Gordon" abgesehen, gab es bereits 1951 einen "Flug zum Mars", "Flight to Mars". Aber wie mit dem Sputnik waren die Sowjets ein Stück früher dran: "Flight to Mars" ist nämlich eine lose Adaptation von Alexei Tolstois (nicht zu verwechseln mit Lew "Krieg und Frieden" Tolstoi) Roman "Aelita", der bereits 1924 in Russland verfilmt wurde.

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When Worlds Collide DVD

Jüngste Tag, Der

USA, 1951

Mit "When Worlds Collide" (dt. "Der jüngste Tag") nimmt Produzent George Pal das moderne Spektakel-Katastrophen-Kino vorweg: Der Film schwelgt in (Trick-)Bildern der Zerstörung und bietet gleichermaßen Herzschmerz-Drama wie Science-Fiction-Material-Schlacht, dicht gepackt in 80 kurzweilige Minuten.

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Red Planet Mars DVD

Red Planet Mars

USA, 1952

1952 war kein gutes Jahr in Sachen SF-Kino: Es wurde nur wenige SciFi-Filme produziert, darunter fast keine aus dem Kernbereich der Science Fiction. Einer der interessantesten Beiträge aus diesem Jahrgang ist "Red Planet Mars". Dieser ist vielerorts als religiös-antikommunistischer Propaganda-Streifen verschrieen - was wohl auch stimmt. Aber auch bzw. gerade ein solcher Film kann anregend wirken.

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Project Moonbase DVD

Project Moonbase

USA, 1953

Schon in "Destination Moon" wurde der Mond vor allem als militärische Basis für wichtig erachtet. Auch "Project Moonbase" (mit dem bekannten Science-Fiction-Schriftsteller Robert Heinlein als Drehbuch-Co-Autor) schlägt in diese Kerbe: Eine Raumstation als "militärischer Wächter" über die "Sicherheit der freien Welt" soll die Kolonisation des Mondes vorbereiten. Dazu sollen Raumfahrer von der Erde via die Raumstation zum und um den Mond fliegen, um diesen photographisch zu kartieren.

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Dinosaurier in New York DVD

Dinosaurier in New York

USA, 1953

Das sowohl im Original "The Beast from 20,000 Fathoms" als auch im deutschen "Dinosaurier in New York" titelgebende Geschöpf ist vor allem ein Verbindungsglied zwischen zwei Kino-Ikonen: King Kong und Godzilla. Leider taucht das von Ray Harryhausen animierte Biest erst nach gut 55 Minuten wirklich im Film auf.

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Gefahr aus dem Weltall DVD

Gefahr aus dem Weltall

USA, 1953

"Gefahr aus dem Weltall" (engl. "It Came from Outer Space") ist einer der Klassiker des Genres, gleich wegen mehrerer Faktoren. Zu einem ist dies die sehr effektive Regie von Jack Arnold, zum anderen ist auch die Geschichte (von Ray Bradbury) erstaunlich klischeefrei und auch noch für heutige Verhältnisse einigermaßen originell aufgebaut - auch wenn das Design der Aliens in ihrer eigentlichen Gestalt für heutige Augen (und wahrscheinlich auch für damalige) eher albern wirkt. Aber das kann man in diesem Fall unter "verstaubter Charme" verbuchen.

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Phantom from Space DVD

Phantom from Space

USA, 1953

His secret power menaced the world!

Während "Killers from Space" sehr zum Rohrkrepierer tendiert, handelt es sich beim ähnlich betitelten "Phantom from Space" vom selben Regisseur, W. Lee Wilder, um einen angenehmen kleinen und vor allem deutlich interessanteren SciFi-Film, der letztlich raffinierter ausfällt, als es sein 0815-Werbespruch andeutet.

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Invasion vom Mars DVD

Invasion vom Mars

USA, 1953

Von Anfang an merkt man, dass "Invaders from Mars" zu Beginn des Science-Fiction-Booms gedreht wurde: Er ist sorgfältiger gemacht als spätere Filme und man erkennt das Bemühen, nicht nur irgendeinen Science-Fiction-Film, sondern einfach einen guten Film zu drehen. Auch wenn einige Elemente der Geschichte später zu SciFi-Klischees wurde, hebt er sich durch seine sorgfältige visuelle Machart und einige Story-Details vom Durchschnitt ab.