++ 70er ++

Science-Fiction-Filme aus den 70er Jahren.

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Signale - Ein Weltraumabenteuer

Signale - Ein Weltraumabenteuer

Deutschland, Polen, 1970

Seltsamerweise ist der vorliegende Film "Signale - Ein Weltraumabenteuer", von 1970 nach Motiven des Romans "Asteroidenjäger" von Carlos Rasch nicht Teil des "Science Fiction Special Edition"-3-DVD-Boxsets mit DEFA-Filmen. Daran, dass "Signale" "verschollen" sei, kann es kaum liegen, denn er läuft gegelegentlich im Fernsehen, meist im Pay-TV-Kanal Sci Fi, einmal sogar auf VOX im Free-TV. Schlechter als die anderen Filme aus der Box ist er ebenfalls nicht, jedenfalls nicht deutlich schlechter als der darin enthaltene zweite DDR-Science-Fiction-Film von Regisseur Gottfried Kolditz, der eher wirr und billig wirkende "Im Staub der Sterne".

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Der große Verhau DVD

Große Verhau, Der

Deutschland, 1971

Westdeutschland hat nicht sehr viele genuine Kino-Science-Fiction hervorgebracht. Filme mit Science-Fiction-Themen gibt es, aber solchen, in denen Raumfahrt betrieben wird, sind Mangelware. Alexander Kluges "Der große Verhau" ist eine der wenigen Ausnahmen - und trotzdem ein langsamer, spröder, aber auch humorvoller und interessanter Autorenfilm.

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The Doomsday Machine DVD

Hydra - Verschollen in Galaxis 4

USA, 1972

Wenn es von einem Film einen deutschen Titel gibt, nehme ich diesen normalerweise auch als Titel des entsprechenden Eintrags auf dem neunten Planeten (auch bzw. eben weil es mich immer wieder amüsiert, von wie vielen Billig-Gurken es tatsächlich deutsche Versionen gibt). Bei "The Doomsday Machine" bin ich versucht, von dieser Regel abzuweichen. Denn der Titel "Hydra - Verschollen in Galaxis 4" hat mit der Original-Version, die mir als Teil des "Nightmare Worlds"-50-Filme-Boxsets vorliegt, nichts zu tun. Es gibt in "The Doomsday Machine" keine "Hydra" (das Raumschiff heißt dort "Astra"), eine "Galaxis 4" gibt es überhaupt nicht, und verschollen ist eigentlich auch niemand.

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Space Is the Place

Space Is the Place

USA, 1974

"Space is the Place" einen Sci-Fi-Film zu nennen, wäre in dieser Reinheit irreführend.

Der Klappentext macht uns ein wenig schlauer: "Sci-fi, blaxploitation, cosmic free jazz und radical race politics" werden versprochen. Schauen wir uns die einzelnen Bestandteile näher an:

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Dark Star DVD

Dark Star - Finsterer Stern

USA, 1974

Langsam wird's im Pantheon der "Alien"-Vorläufer ein wenig eng. Wenigstens ist der Einfluss von Dark Star an einer Personalie festzumachen: "Dark Star-"-Co-Autor Dan O'Bannon war nämlich ebenfalls einer der "Alien"-Drehbuch-Autoren. "Dark Star" selbst ist im Wesentlichen sein Baby und das von Regisseur John Carpenter und begann als College-Film der damaligen Debütanten. Das merkt man: das Budget muss bei ungefähr 150$ gelegen haben. Aber was Onkel Zappa über "Monster Movies" sagt, gilt so ähnlich für Science Fiction: "And cheepnis in the case of a monster movie has nothing to do with the budget of the film". Auch mit null Geld kann - muss natürlich nicht - großes Kino entstehen.